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Recht auf Löschung

Der Verantwortliche hat personenbezogene Daten „unverzüglich“ auf Verlangen des Betroffenen zu löschen, wenn die Daten für den vorgesehenen Zweck nicht mehr benötigt werden oder wenn der Betroffenen Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegt oder die Verarbeitung unrechtmäßig war oder ein anderer im Art. 17 aufgeführter Grund vorliegt.

Hat der Verantwortliche die Daten öffentlich gemacht, so muss er mit angemessenen Aufwand dafür sorgen, dass die für die Datenverarbeitung Verantwortlichen, über den Löschungswunsch informiert werden. Es sind somit alle Links oder Kopien der personenbezogenen Daten zu löschen.

Ausnahmen bestehen bei der Einhaltung einer rechtlichen Verpflichtung (z.B. von Aufbewahrungsfristen) oder bei der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Wobei nur die eventuelle Möglichkeit, irgendwann in einen Rechtstreit zu geraten nicht als Grund für eine Speicherung ausreicht.