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Schadensersatz

 

Jede Person, der wegen eines Verstoßes gegen die DSGVO ein materieller oder immaterieller Schaden entstanden ist, hat Anspruch auf Schadenersatz gegen den Verantwortlichen oder gegen den Auftragsverarbeiter.

Dies gilt unabhängig davon, ob eine Datenschutzvorschrift in der DSGVO oder in einem anderen datenschutzrechtlich relevanten Gesetz verletzt wird. Der Anspruch steht nicht nur betroffenen Personen zu, deren Daten durch die Kanzlei verarbeitet werden, sondern auch Dritten (einschließlich Unternehmen), die mittelbar einen Schaden durch einen Verstoß gegen die DSGVO haben. Der Anspruch besteht bei jedem materiellen und immateriellen Schaden.

Sind mehrere Verantwortliche und Auftragsverarbeiter an derselben Verarbeitung beteiligt, haften sie jeweils als Gesamtschuldner – jeder haftet im Außenverhältnis für den gesamten Schaden, damit ein wirksamer Schadensersatz für den Betroffenen sichergestellt ist. Umsetzung in der Kanzlei

Bei Verstößen werden Geldbußen von bis zu
  • 10.000.000 EUR oder im Fall eines Unternehmens von bis zu 2 % seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahrs verhängt oder
  • 20.000.000 EUR oder im Fall eines Unternehmens von bis zu 4 % seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahrs verhängt,

je nachdem, welcher der Beträge höher ist:

Möchten Sie Ihr Risiko von existenzgefährdenden Geldbußen minimieren? Dann schreiben Sie uns oder rufen uns an. Wir unterstützen Sie.